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Wissenswertes

Schon gewusst?

Milchgebiss:

Das Milchgebiss besteht aus 20 Zähnen. Es ist beim Menschen im Alter von 2 1/2 Jahren vollständig ausgebildet. Es ist wichtig für die Sprachbildung und erfüllt eine wichtige Platzhalterfunktion für das bleibende Gebiss. Deshalb ist eine gute Pflege auch schon bei den Milchzähnen sehr wichtig.

Warum sollten Zähne erhalten werden?

Es gibt verschiedene Gründe erkrankte Zähne zu erhalten, selbst wenn der Nerv bereits abgestorben ist. Zähne können noch weitere wichtige Funktionen haben. Nicht nur, dass sie ein wichtiges Befestigungselement bei einer Brücke oder herausnehmbaren Zahnersatz sein können, sie sorgen auch dafür, dass sich an dieser Stelle der Kieferknochen nicht abbaut. Natürlich ist es auch eine Frage der Ästhetik ob ein Zahn belassen wird. Und man muss bedenken, dass jede Zahnentfernung und die damit entstandene Lücke weitere Behandlungen zur Schließung dieser Lücke nach sich zieht.

Vererbter Biss:

Oft kommt es vor, dass Kinder deren Eltern kieferorthopädisch vorbelastet sind, ebenfalls Zahnfehlstellungen entwickeln. Deshalb sind regelmäßige Kontrollen, bei denen die Kieferentwicklung und der Zahndurchbruch überwacht wird, wichtig. Gegebenenfalls kann der Patient an einen Kieferorthopäden überwiesen werden.

Elektrische Zahnbürsten bei Kindern:

Es gibt speziell Zahnbürsten, die extra für Kinder konzipiert sind. Zum Einen haben sie verkürzte extraweiche Borsten, die an den Kindermund angepasst sind, zum Anderen sind diese Zahnbürsten mit Melodie - Timern ausgestattet, die mithelfen die Mindestputzzeit spielerisch einzuhalten. Solche elektrischen Kinderzahnbürsten sind eine gute Methode, um Kinder schon früh an die Zahnpflege heranzuführen. Auch für die Eltern ist dies eine Erleichterung beim Nachputzen bis zum Grundschulalter.

Interessant:

Aus der Steinzeit ist bekannt, dass sich Menschen mit Weidenstöcken die Zähne sauberstocherten. Von altägyptischen Ärzten ist eine erste Zahnpasta überliefert (vor ca. 4.000 Jahren), eine Mischung aus gemahlenem Bims und Weinessig auf Kaustöcken.

Im alten Rom wurde das erste Mundwasser entwickelt. Es bestand aus Urin, das wegen seinem hohen Amoniakgehalt desinfiziert. Aus bisher ungeklärten Gründen wurde es aus Portugal eingeführt und nicht selbst produziert.